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Neustart über 50: Klarheit und Ausdauer verhelfen zum neuen Job

22.09.2014 – Die Outplacement-Berater bei SKP helfen dabei, die Kompetenzen aus langjähriger Berufserfahrung sichtbar zu machen –

Wer mit über 50 Arbeit sucht, braucht ein klares Kompetenzprofil und muss potenziellen Arbeitgebern seinen Nutzen offensiv kommunizieren. Ausdauer bei der Suche und Flexibilität sind weitere Erfolgsfaktoren. Dass ältere Bewerber zunehmend erfolgreich sind, belegt der Bericht „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vom Januar 2014. Die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit stellt darin fest, dass in den vergangenen Jahren die Arbeitslosenquote der über 50-Jährigen gesunken und die Beschäftigungsquote in dieser Altersgruppe gestiegen ist.

Die Stelle auf Lebenszeit ist eine Perspektive, von der viele Menschen bei Ihrem Berufseinstieg noch ausgegangen sind. Die berufliche Entwicklung von Sabine Wagner*, 52 Jahre, schien klar vorgezeichnet. Die gelernte Programmiererin hatte sich in ihrer Firma kontinuierlich weiterentwickelt und im Laufe der Zeit immer mehr auf Software-Lizensierung und Dokumentation spezialisiert. „Als ich dann plötzlich die Kündigung in den Händen hielt, fiel ich aus allen Wolken“, berichtet Sabine Wagner. Ihr Arbeitgeber fusionierte mit einem Wettbewerber, die Aufgaben Ihrer Abteilung wurden nach Rumänien verlagert und sie und ihre 3 Kollegen verloren ihren Arbeitsplatz.

Arbeitsfähigkeit wieder herstellen und Kompetenzen auf den Punkt bringen

Einen solchen Schock müssen gerade ältere Arbeitnehmer, die oft lange in einem Unternehmen beschäftigt waren, erst einmal verkraften. Um die Kündigung von Sabine Wagner fair und sozial verträglich zu gestalten, bot ihr ihr Arbeitgeber eine externe Unterstützung durch einen Outplacement-Berater an. Um die Suche nach einer geeigneten neuen Position starten zu können, war es in einem ersten Schritt wichtig, die Trennung vom alten Arbeitergeber zu verarbeiten. „Dabei half es ihr enorm, sich bewusst zu machen, welche Verantwortung sie schon übernommen, welche Projekte sie alle schon gestemmt, und welch reichen Erfahrungsschatz sie dabei gesammelt hat“, erläutert Markus Heinzinger, ihr Berater bei der SKP Personal- und Managementberatung.

Zusammen mit Ihrem Berater machte Sabine Wagner eine Aufstellung aller Qualifikationen: Neben Ihrem detaillierten Fachwissen über Software-Lizensierung, -Dokumentation und -Abrechnung hat sie in den letzten Jahren mehrere Projekte zum Rollout neuer Software-Versionen auf mehrere hundert Anwender-PCs geleitet. Ausgestattet mit einem umfassenden Kompetenzprofil und einem klaren Angebot an potenzielle Arbeitgeber machte sich Sabine Wagner auf die Suche. Nach nur 4 Monaten unterschrieb sie ihren neuen Arbeitsvertrag. Sie leitet nun Projekte in der IT-Abteilung eines großen Mittelständlers und hat viel Freude und Erfolgserlebnisse in ihrer neuen Tätigkeit.

Herbert Schneider* hingegen hatte schon am Beginn seiner Beratung bei SKP ein sehr klares Bild seiner Qualifikationen und seiner neuen Position vor Augen. Der 56-jährige Sales Director, der lange Jahre für einen Großkonzern medizintechnische Geräte vertrieben hatte, suchte eine ähnliche Führungsposition im Großraum München. Er hatte schon mehrere Einladungen zu Bewerbungsgesprächen, die leider alle nicht erfolgreich waren. „Es war zum Verzweifeln“, erzählt Herbert Schneider, „denn keiner sagt einem den wahren Grund für die Absage“.

Mit Ausdauer und Flexibilität zur neuen Position

Aber Herbert Schneider gab nicht auf. „Nachdem wir in der Region nicht fündig wurden“, so Gerhard Selic, Berater und Geschäftsführer der SKP Personal- und Managementberatung,“ gingen wir direkt auf alle in Frage kommende Firmen bundesweit zu. Wir von SKP setzen dabei auf Zielgruppenbriefe, in denen wir unsere Klienten für die Zielfirmen als Problemlöser mit ihren konkreten Qualifikationen und Erfahrungen positionieren.“ Und der Einsatz hat sich gelohnt! Herbert Schneider ist heute bei einem mittelständischen Unternehmen für medizinische Produkte in Rheinland-Pfalz als Regional Sales Director für den wachsenden Markt in Osteuropa verantwortlich. Dort bringt er seine Kenntnis der regionalen Märkte und seine technischen Erfahrungen ein und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umsatzwachstum seines neuen Arbeitgebers. Seiner Familie unterstützt ihn dabei und akzeptiert, dass er nur noch die Wochenenden in München verbringt.

Das Plus bei 50plus: Akzeptanz- und Erfahrungsvorsprung

„Wenn wir bei SKP mit der Beratung zur beruflichen Neuorientierung mit einem über 50-jährigen Klienten beginnen, gilt es, die erworbenen Erfolge und Erfahrungen so interessant aufzuarbeiten, dass wir das Interesse bei den HR-Verantwortlichen und Managern der Zielunternehmen wecken“, erklärt Gerhard Selic. Ein Schwerpunkt in der Beratung ist deshalb, den Unternehmen mit professionellen Unterlagen und einem überzeugenden Anschreiben einen wahrnehmbaren Nutzen anzubieten. Das Arbeiten an der eigenen Kreativität und am persönlichen Auftreten ist darüber hinaus eine wichtige Voraussetzung, um im persönlichen Gespräch zu überzeugen. Wenn den Entscheidern im Unternehmen sichtbar gemacht werden kann, dass Engagement und Fortschritt auch mit älteren Mitarbeitern machbar, und nicht nur durch junge Menschen sichergestellt ist, ist die erste Hürde schon genommen.

„Ein Vorteil gestandener älteren Mitarbeitern ist, dass sie sofort und ohne ein langes Einarbeitungsprogramm für ihr neues Unternehmen produktiv sind“, erläutert Gerhard Selic. Hierzu können sie ihre praktischen Erfahrungen nutzen und ihre Persönlichkeit einbringen. Sie identifizieren sich schnell mit der neuen Aufgabe, arbeiten zielorientiert und zuverlässig und erreichen so schnell eine hohe Akzeptanz im neuen Umfeld. Bei Übernahme von Führungsverantwortungen sind sie respektiert und regeln Konfliktsituationen ausgleichend und souverän. Wenn ein neuer Mitarbeiter zudem über internationale Erfahrungen verfügt, kennt er auch das Verhalten anderer Kulturen und deren Geschäftspraktiken.

*Namen geändert
Quelle: Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen, 22.01.2014, http://doku.iab.de/aktuell/2014/aktueller_bericht_1401.pdf

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